
Entsorgung sämtlicher Arten von organischen Abfällen – einschließlich gefährlicher Abfälle (wie etwa Haushalts-, Industrie-, medizinische, biologische und landwirtschaftliche Abfälle sowie Ölschlämme) – durch Verbrennung bei hohen Temperaturen.
Technische Daten:
- Kapazität: 100 kg/h
- Behandlungstemperatur: ab 1200 °C
- Stromverbrauch: 3 kW/h
- Betriebsweise: 24 Stunden/Tag, 7 Tage/Woche
- Reaktorbeschickung: über ein Förderband (manuelle Aufgabe auf das Förderband)
- Reaktorentleerung: automatisch
- Hilfsbrennstoff: Propangas (Versorgung über Gasflaschen; Einsatz während der Anlaufphase für bis zu 15 Minuten)
- Steuerungssystem: halbautomatisch (beinhaltet keine Überwachung der Emissionsqualität)
- Funktionen des Steuerungssystems: Signale für die Reaktorbeschickung, Steuerung der Entleerung sowie Überwachung des Reaktorkühlsystems
- Wärmerückgewinnung: wasserbasiert
- Reaktorabmessungen: 3000 x 3000 x 4500 mm (endgültige Festlegung in der Planungsphase)
- Reaktorgewicht: 2000 kg (endgültige Festlegung in der Planungsphase)
- Abmessungen der wasserbasierten Wärmerückgewinnungseinheit: ø1500 x 3000 mm
- Abmessungen des Bereichs für die Vorbereitung, Annahme und Zuführung der zu behandelnden Materialien: 15000 x 15000 x 4500 mm
- Materialzuführungssystem: Förderband, Schneckenförderer (endgültige Festlegung in der Planungsphase)
- Stromverbrauch der wasserbasierten Wärmerückgewinnungseinheit: 3 kW/h
- Wasserbedarf für den Reaktor: nicht erforderlich
- Wassermenge für das Gesamtsystem: berechneter Wert
- Betriebspersonal: 2 Personen pro Schicht
- Abwasser-/Entwässerungssystem: nicht vorhanden
- Druckluft: nicht vorhanden
Bei Abschluss der Vereinbarung stellt der Auftraggeber Folgendes bereit:
- – die geltenden regulatorischen Rahmenbedingungen (Anforderungen), die eingehalten werden müssen
- – Spezifikation der Materialzusammensetzung (Morphologie)
des Abfallprodukts (Prozentanteil pro Kubikmeter)
- – Wärmeabführungsmedium: Wasser oder Luft.
12 Monate Garantie.
Anlagen aus eigener Herstellung.
Verwendungszweck:
Entsorgung aller Arten von organischen Abfällen – einschließlich gefährlicher Abfälle (wie Haushalts-, Industrie-, medizinische, biologische und landwirtschaftliche Abfälle sowie Ölschlämme) – durch Verbrennung bei hohen Temperaturen.
Im Reaktor zu verarbeitende Abfälle (und viele weitere…):
Die Hochtemperatur-Verbrennungstechnologie für alle Arten von Abfällen basiert auf einem Verbrennungsprozess, der in Anlagen mit zwei getrennten Verbrennungszonen abläuft. Die Primärzone ermöglicht den anfänglichen Verbrennungsprozess und eine aktive Vergasung, während die Sekundärzone die vollständige Verbrennung (Nachverbrennung) der entstandenen Gase sicherstellt. Diese Konfiguration des auf Vergasung basierenden thermischen Reaktors erlaubt den Einsatz nahezu jedes organischen Materials als Brennstoff – ob vorbehandelt (Standardbrennstoff) oder unbehandelt (verschiedene Arten organischer Abfälle) – bei einem Feuchtigkeitsgehalt von bis zu 60 %.
Die Temperatur in der Nachverbrennungszone erreicht 1300 °C oder mehr. Unter diesen Bedingungen werden komplexe organische Verbindungen vollständig thermisch zersetzt, wodurch die Reaktoren zur Entsorgung aller Arten von organischen Abfällen, einschließlich gefährlicher Stoffe, eingesetzt werden können. Die Reaktoren arbeiten ohne externe Energiezufuhr.
Wird die Technologie zur Abfallentsorgung eingesetzt, ist ein Hilfsbrennstoff – gasförmig oder flüssig – erforderlich, um den Reaktor auf Betriebstemperatur zu bringen (Vorheizen). Der Reaktor kann mit Systemen ausgestattet werden, die den Zersetzungsprozess besonders komplexer organischer Verbindungen beschleunigen und so eine optimale Reinheit der Abgase gewährleisten. Zudem können die Entsorgungsanlagen mit speziellen Filtern ausgerüstet werden. Der Reaktionsprozess wird durch ein automatisiertes Steuerungssystem aufrechterhalten und reguliert.
Diese grundlegende Konstruktion gewährleistet ein Höchstmaß an Betriebssicherheit. Die Innenauskleidung des Reaktors besteht aus hochtemperaturbeständigen, feuerfesten Materialien, die Temperaturen von mindestens 1800 °C standhalten – was eine zuverlässige und lange Lebensdauer garantiert. Reaktoren, Beschickungssysteme und Wärmerückgewinnungsanlagen können individuell konzipiert werden, um spezifische Abfallarten zu verarbeiten und besondere technologische Anforderungen zu erfüllen. Jeder Prozessschritt – von der Beschickung bis zur Wärmeauskopplung – lässt sich vollständig automatisieren. Der Reaktor verfügt über ein Bedienfeld, über das der Bediener die Parameter eingibt, die während des Betriebs der Anlage eingehalten werden müssen.
Während des gesamten Entsorgungsprozesses erfassen Sensoren die Temperaturen sowohl in der Brennkammer als auch in der Nachbrennkammer. Die von den Thermoelementen gelieferten Daten werden an die Steuerung übertragen.
Nach der Verbrennung werden die Ascherückstände und die feste Schlacke – die etwa 3–5 % des ursprünglichen Volumens ausmachen – über ein Schneckenfördersystem abgeführt und anschließend als Abfall mit geringem Gefährdungspotenzial entsorgt.
Brennbare flüchtige Verbindungen, die während des Verbrennungsprozesses entstehen, werden in die Sekundärbrennkammer (Nachbrennkammer) des Reaktors geleitet.
In dieser Kammer sind die Gase höheren Temperaturen ausgesetzt als in der Primärbrennkammer – typischerweise zwischen 1100 °C und 1300 °C. Hier werden die flüchtigen brennbaren Verbindungen weiter neutralisiert, wodurch ein sogenannter „klarer Rauch“ entsteht, der völlig umweltverträglich ist.
Die neutralisierten Gase werden anschließend über einen Schornstein in die Atmosphäre abgegeben, ohne die Umwelt zu belasten.
Auf Basis dieser Technologie wurden Reaktoren entwickelt, gefertigt und getestet, die Holzabfälle (wie Sägemehl, Hackschnitzel und Holzreste) zur Wärmeerzeugung nutzen.
Ein Hochdruck-Wasserrohrwärmetauscher kann in Heizsysteme oder andere industrielle Prozesse integriert werden, die thermische Energie benötigen; er ist für Betriebsdrücke von bis zu 10 Atmosphären ausgelegt und kann sowohl mit natürlichem als auch mit erzwungenem Umlauf betrieben werden.
Ein luftbasierter Wärmetauscher kann zur Erzeugung von Heißluft eingesetzt werden, wobei Temperaturdifferenzen von bis zu 900 °C erreicht werden können.
Die anfallende feste Schlacke entspricht einer Reduzierung des ursprünglichen Abfallvolumens um das 30- bis 40-Fache. Dieses Material kann entweder auf einer Deponie entsorgt oder zu Briketts verarbeitet werden, um es anschließend als Baustoff zu verwenden.
Zünd- und Sekundärverbrennungszone während des Betriebs. Zu entsorgende Materialien:
- Zu den zu entsorgenden Materialien gehören trockene Schüttgüter sowie flüssige und viskose Stoffe.
- – Feste Industrieabfälle: 2.000 Tonnen/Jahr
- – Flüssige Abfälle (Abfälle auf Erdölbasis [Öle, Frostschutzmittel, Kühl- oder Kühlschmierstoffe], flüssige pharmazeutische Abfälle, Lösungsmittel, Farben, Lacke, Lebensmittelprodukte usw.): 1.000 Tonnen/Jahr
- – Maximale Abmessungen der zu entsorgenden Gegenstände (vor der Aufgabe auf das Förderband): 120 x 120 x 120 mm
- – Aufgabe auf das Förderband: manuell.
Zusätzliche Informationen
12 Monate Garantie
Service nach Ablauf der Garantiezeit
